Haarstammzellen-Transplantation

Die Stammzellendebatte kommt regelmäßig wieder auf. Ebenso sind die Gegner als auch die Befürworter der Meinung, dass das Klonen von Stammzellen für medizinische Zwecke in der nahen Zukunft möglich sein muss. So ist es im Jahre 2004 geglückt, bei Mäusen Haare zu klonen. Es ist so wie man in dem Artikel, der von Noorderlicht bereits veröffentlicht wurde, beschreibt: „Erst einmal abwarten, ob es bei Menschen genauso wie bei Mäusen funktioniert." „Ich gehe davon aus, dass es im Interesse der Mediziner liegt, dass diese Populationen [Stammzellen] Haarfollikel hervorbringen können, “ stellt Fuchs klar. Das ist natürlich sachlich ausgedrückt: „Im Allgemeinen wird erwartet, dass das ultimative Haarwachsmittel eine ungeheure Revolution auf dem Weg bringen wird, die vergleichbar mit der Antibabypille oder mit der von Viagra ist." (Quelle: Noorderlicht, VPRO 2-9-2004, http://noorderlicht.vpro.nl)

Im Jahre 2012 ist es während einer Studie (Quelle 4,7), die in Japan durchgeführt wurde, wiederum geglückt, Menschenhaare auf einer Maus wachsen zu lassen. Hierfür wurden Haarstammzellen unter die Haut der Maus transplantiert. Der Unterschied zu früheren Studien war, dass es den Forschern gelang, die Haarfarbe wunschgemäß anzupassen. Sofern das Haar aus der Maus rausgezogen wurde, wuchs eine neues in derselben Farbe nach.

Institute und Universitäten weltweit transplantieren seit dem Jahr 2004 (Quelle: 1, 5, 6, 7.) Haarstammzellen, um die Haarvermehrung (Quelle: 5, 6, 7.) möglich werden zu lassen. Hierbei werden an Labormäusen diverse Tests durchgeführt. Sowohl bei amerikanischen Studien aus den Jahren 2004 und 2012 (Quelle: 1, 2, 3.) wie auch bei einer Studie, die von Professor Takashi Tsuji von der Universität Tokio im Jahre 2012 (Quelle 4,7) durchgeführt wurde, ist eine Haarstammzellentransplantation bei einem Menschen nicht gelungen.

„Die japanischen Forscher hoffen die Technik innerhalb von drei Jahren bei Männern testen zu können. Innerhalb von 10 Jahren sollte die Behandlungsmethode dann bereit für den allgemeinen Gebrauch sein. Es ist noch nicht ersichtlich, wie lange eine Behandlung dauert und ob es ungefährlich ist." Quelle: Volkskrant 2012. Sollte es einem der Institute gelingen, Haarstammzellen, die für die Anwendung beim Menschen geeignet sind, zu entwickeln, werden die Institute auf diese Weise einen neuen Markt erschaffen, der 10 Milliarden jährlich umsetzt (Quelle: 3, 4).